Eine Übersicht über das Wesentliche – und was als Nächstes folgt.

Sechs visuelle Entscheidungshilfen

Die nächste Frage lesen, bevor eine Antwort gewählt wird

Nachlassplanung ist ein Geflecht aus Eigentumsstrukturen, Dokumenten, Begünstigten, Zeitpunkten, Steuervorschriften und einzelstaatlichem Recht. Diese Flussdiagramme wandeln sechs häufige Fragen in Recherchepfade um – ohne zu behaupten, ein Diagramm könne entscheiden, was für Sie rechtlich wirksam oder geeignet ist.

01

Entscheidungshilfe

Testament oder Trust?

Es geht meistens um Abstimmung, nicht um den Vorrang eines einzigen Dokuments.

Hier beginnenWelche Aufgabe muss erfüllt werden?
1
Anweisungen für den Todesfall

Sie müssen Nachlassvermögen zuweisen, einen Testamentsvollstrecker benennen oder einen Vormund bestimmen.

  1. 1Beginnen Sie mit einem ordnungsgemäß errichteten Testament.
  2. 2Ermitteln Sie, welches Vermögen das Testament tatsächlich erfasst.
  3. 3Stimmen Sie Eigentumstitel und Begünstigtenbezeichnungen aufeinander ab.

Recherche-RichtungEin Testament ist ein zentrales Dokument für den Todesfall, regelt jedoch weder die Vermögensverwaltung bei Geschäftsunfähigkeit noch setzt es eine wirksame außertestamentarische Übertragung außer Kraft.

Testamente verstehen
2
Verwaltung zu Lebzeiten

Sie wünschen eine Nachfolgeverwaltung bei Geschäftsunfähigkeit, Diskretion oder eine trustbasierte Verwaltung.

  1. 1Bestimmen Sie den genauen Zweck des Trusts.
  2. 2Wählen Sie Trustees und Verwaltungsregeln.
  3. 3Nehmen Sie Titeländerungen vor und stimmen Sie die Begünstigtenbezeichnungen ab.

Recherche-RichtungEin widerruflicher Trust kann nur Vermögen erfassen, das ihm zugeordnet ist, und funktioniert in der Regel gemeinsam mit einem Pour-over-Testament.

Widerrufliche Trusts verstehen
3
Steuerliches Ziel oder Schutzziel

Das Ziel ist Schenkung- und Erbschaftsteuerplanung, Gläubigerschutz, Sozialleistungsplanung, gemeinnützige Zwecke oder gesteuerte Erbfolge.

  1. 1Benennen Sie ein messbares Planungsziel.
  2. 2Unterscheiden Sie widerrufliche von unwiderruflichen Optionen.
  3. 3Analysieren Sie Zugriff, Kontrolle, Steuerbelastung, Kosten und Verwaltungsaufwand.

Recherche-RichtungDie Art des Trusts und seine konkreten Bedingungen sind entscheidender als der Begriff Trust. Fachkundige Beratung ist unerlässlich.

Trust-Strukturen vergleichen
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02

Entscheidungshilfe

Unterliegt dieses Vermögen der Nachlassabwicklung?

Analysieren Sie jeden Vermögensgegenstand gesondert; ein Nachlass besteht selten ausschließlich aus Nachlass- oder außertestamentarischem Vermögen.

Hier beginnenWas regelt die Übertragung im Todesfall?
1
Wirksame Begünstigtenbezeichnung

Das Konto, die Police, die Urkunde oder der Vertrag weist eine lebende, wirksame Begünstigtenbezeichnung auf.

  1. 1Holen Sie die aktuelle unterzeichnete Begünstigtenbezeichnung oder den Vertrag ein.
  2. 2Vergewissern Sie sich, dass der Begünstigte den Erblasser überlebt hat und berechtigt ist zu empfangen.
  3. 3Prüfen Sie die Verfahren des Verwahrers und des jeweiligen Bundesstaats.

Recherche-RichtungDer Vermögensgegenstand wird üblicherweise außerhalb der Nachlassabwicklung übertragen, vorbehaltlich des maßgeblichen Instruments und des anwendbaren Rechts.

Begünstigtenbestimmungen prüfen
2
Gesamthandseigentum oder Treuhändereigentum

Der Titel enthält eine wirksame Gesamthandsregelung, oder der Vermögensgegenstand gehört rechtswirksam einem Trust.

  1. 1Lesen Sie die aktuelle Urkunde oder Kontobezeichnung.
  2. 2Vergewissern Sie sich, dass die Regelung rechtlich wirksam ist.
  3. 3Ermitteln Sie das Verfahren für den überlebenden Eigentümer oder den Nachfolge-Trustee.

Recherche-RichtungDie Übertragung kann die Nachlassabwicklung umgehen, doch Schulden, Steuern, Eintragungserfordernisse, Trust- und Verwaltungsfragen bleiben bestehen.

Eigentumsverhältnisse und Titel erfassen
3
Alleiniger Erblasser ohne Übertragungsregelung

Der Erblasser war alleiniger Eigentümer des Vermögensgegenstands, und es gilt keine vorrangige Übertragungsregelung.

  1. 1Prüfen Sie Wert und Belegenheit.
  2. 2Suchen Sie nach vereinfachten Verfahren für Kleinst-Nachlässe oder eidesstattlichen Erklärungen.
  3. 3Stellen Sie fest, ob eine gerichtliche Ermächtigung erforderlich ist.

Recherche-RichtungDer Vermögensgegenstand unterliegt üblicherweise der Nachlassabwicklung oder einem anderen einzelstaatlichen Nachlassverfahren.

Den Weg der Nachlassabwicklung verfolgen
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03

Entscheidungshilfe

Wer erbt, wenn kein Testament vorhanden ist?

Verwandtschaftsbezeichnungen und der Belegenheitsort des Vermögens sind maßgeblich; diese Übersicht kann keinen gesetzlichen Erbteil berechnen.

Hier beginnenWelches staatliche Intestaterbrecht gilt für dieses Vermögen?
1
Ehegatte oder Abkömmlinge

Ein überlebender Ehegatte, Kinder oder Abkömmlinge können vorhanden sein.

  1. 1Bestätigen Sie die rechtsgültige Ehe und das Eltern-Kind-Verhältnis.
  2. 2Ermitteln Sie die Abkömmlinge nach Generationen.
  3. 3Trennen Sie nachlassabwicklungspflichtiges Vermögen von anderen Übertragungen.

Recherche-RichtungDie einzelstaatlichen Gesetze teilen den Nachlass auf; der Ehegatte erhält nicht zwingend alles.

Das gesetzliche Erbrecht verstehen
2
Kein Ehegatte und keine Abkömmlinge

Eltern, Geschwister, Nichten, Neffen oder entferntere Verwandte können vorhanden sein.

  1. 1Erstellen Sie einen dokumentierten Stammbaum.
  2. 2Wenden Sie die Erbfolgeordnung und die Repräsentationsregel des maßgeblichen Bundesstaats an.
  3. 3Nach Nachkommen vorverstorbener Verwandter suchen.

Recherche-RichtungDas Gesetz durchläuft die Verwandtschaftsklassen in einer bundeslandspezifischen Reihenfolge.

Einen Staatsleitfaden auswählen
3
Keine gesetzlichen Erben gefunden

Eine sorgfältige Suche hat keine Person im Rahmen des Gesetzes ermittelt.

  1. 1Ahnenforschungs- und Suchnachweise aufbewahren.
  2. 2Gerichtliche Bekanntmachungs- und Erbenfeststellungsverfahren einhalten.
  3. 3Die Heimfallregelung des jeweiligen Bundesstaats prüfen.

Recherche-RichtungVermögen kann letztlich an den Staat fallen, jedoch nur durch das vorgeschriebene rechtliche Verfahren.

Den richtigen Fachmann finden
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04

Entscheidungshilfe

Müssen Sie eine Erbschaftsteuererklärung einreichen?

Einreichungspflicht und Steuerschuld sind verschiedene Fragen; verwenden Sie stets die aktuellen amtlichen Formulare und Anweisungen.

Hier beginnenWelches Einreichungssystem und welche Regeln zum Todesdatum gelten?
1
Bundesweiter Schwellenwerttest

Der Bruttonachlass zuzüglich bereinigter steuerpflichtiger Schenkungen kann den anwendbaren bundesweiten Meldeschwellenwert überschreiten.

  1. 1Den bundesweiten Bruttonachlass bewerten, einschließlich nicht dem Nachlassverfahren unterliegender Vermögenswerte.
  2. 2Bereinigte steuerpflichtige Schenkungen addieren.
  3. 3Abzüge, Staatsangehörigkeit und Einreichungsanweisungen prüfen.

Recherche-RichtungEine Analyse gemäß Form 706 ist erforderlich, auch wenn Abzüge die Steuerschuld möglicherweise verringern.

Form 706 prüfen
2
Portability-Wahl

Der Nachlass eines verheirateten Erblassers kann unter dem Schwellenwert liegen, dennoch könnte der überlebende Ehegatte vom Portability-Verfahren profitieren.

  1. 1Den Nachlass des überlebenden Ehegatten und dessen Wachstum modellieren.
  2. 2Einreichungsfrist und Erleichterungsverfahren prüfen.
  3. 3Portability mit Trust- und Bewertungsplanung vergleichen.

Recherche-RichtungEine fristgerechte Erklärung kann den ungenutzten Freibetrag des verstorbenen Ehegatten sichern, auch wenn keine Erbschaftsteuer anfällt.

Portability studieren
3
Landesrechtliche Einreichungspflicht oder sonstige Regelung

Wohnsitz, Belegenheit des Vermögens, bundeslandspezifische Schwellenwerte, frühere Schenkungen oder besondere Vermögenswerte stellen eine eigenständige Frage dar.

  1. 1Jeden relevanten Bundesstaat ermitteln.
  2. 2Den todestaggenauen Schwellenwert und das entsprechende Formular verwenden.
  3. 3Erbschaftsteuer- und Nachlassverfahrenspflichten gesondert prüfen.

Recherche-RichtungEine bundeslandspezifische Erklärung kann unterhalb des Bundesschwellenwerts erforderlich sein; genaue Regelungen können sich unterjährig ändern.

Bundeslandspezifische Erbschaftsteuern prüfen
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05

Entscheidungshilfe

Sollte ein Vermögenswert einem Trust gehören?

Trusteigentum, Begünstigtenbestimmung und Treuhänderbefugnis sind verschiedene Mechanismen.

Hier beginnenIst eine Eigentumsübertragung rechtlich zulässig und für den Zweck des Trusts sinnvoll?
1
Gewöhnlicher übertragbarer Vermögenswert

Der Vermögenswert kann umgeschrieben werden, und die Verwaltung zu Lebzeiten oder die Nachlassabwicklung ist ein echtes Ziel.

  1. 1Darlehens-, Versicherungs-, steuerliche und vertragliche Beschränkungen prüfen.
  2. 2Den genauen Namen des Trusts und des Treuhänders verwenden.
  3. 3Übertragungsnachweise aufbewahren und das Vermögensverzeichnis aktualisieren.

Recherche-RichtungDie Einbringung kann den Vermögenswert mit dem Trust verbinden, doch Verwaltung und Landesrecht bleiben maßgeblich.

Den Einbringungsleitfaden verwenden
2
Rentenkonto oder Konto mit Begünstigtenregelung

Der Vermögenswert ist ein IRA, ein Versorgungsplan, eine Lebensversicherung, eine Rente oder ein Konto mit Übertragung von Todes wegen.

  1. 1Ohne Bestätigung durch einen Fachspezialisten keine Umschreibung vornehmen.
  2. 2Die Rollen von Eigentümer, versicherter Person und Begünstigtem analysieren.
  3. 3Das Formular mit den Trust- und Steuerzielen abstimmen.

Recherche-RichtungDie Begünstigtenplanung ist in der Regel der Übertragungsmechanismus; die Benennung eines Trusts kann technische Abwägungen mit sich bringen.

Rentenkonten prüfen
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Beschränkter oder betrieblicher Vermögenswert

Der Vermögenswert ist mit einer LLC, einer Gesellschaftervereinbarung, einer Hypothek, einer Berufszulassung, einer digitalen Plattform, einer Schusswaffe oder einem regulierten Vermögensgegenstand verbunden.

  1. 1Übertragungsbeschränkungen und geltendes Recht prüfen.
  2. 2Erforderliche Zustimmungen oder Genehmigungen einholen.
  3. 3Kontrolle, Bewertung, Sicherheit und Nachfolge im Betrieb koordinieren.

Recherche-RichtungEin Trust kann an einem Anteil beteiligt sein statt am Vermögenswert selbst, oder er ist ohne zusätzliche Schritte ungeeignet.

Unternehmensnachfolge planen
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Entscheidungshilfe

Was geschieht mit einem IRA im Todesfall?

Die aktuellen Auszahlungsregeln hängen von der Art des Begünstigten, den Angaben zum Kontoinhaber, der Kontoart und dem Todesdatum ab.

Hier beginnenWer ist als gültiger Begünstigter in den Unterlagen des Verwahrers eingetragen?
1
Überlebender Ehegatte

Ein Ehegatte ist der unmittelbare Begünstigte.

  1. 1Kontotyp und Alter des Kontoinhabers bestätigen.
  2. 2Optionen für geerbte Konten und ehegattenspezifische Optionen vergleichen.
  3. 3Zeitpunkt, vorgeschriebene Ausschüttungen, steuerliche Auswirkungen und Gläubigerschutz modellieren.

Recherche-RichtungEhegatten stehen möglicherweise Optionen offen, die anderen Begünstigten nicht zur Verfügung stehen; der optimale Weg hängt jedoch von den jeweiligen Einzelumständen ab.

Ehegatten-Optionen erkunden
2
Natürliche Person (kein Ehegatte)

Ein Kind, eine andere Person oder ein berechtigter designierter Begünstigter ist benannt.

  1. 1Den Begünstigten nach geltendem Recht klassifizieren.
  2. 2Den Status des erforderlichen Beginndatums der Pflichtausschüttungen des Kontoinhabers prüfen.
  3. 3Jährliche und periodenendliche Ausschüttungsregeln im Kalender festhalten.

Recherche-RichtungViele Begünstigte unterliegen einem begrenzten Auszahlungszeitraum; Ausnahmen und jährliche Ausschüttungsregeln erfordern aktuelle fachkundige Beratung.

Regeln für geerbte Konten prüfen
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Trust, Nachlass, gemeinnützige Organisation oder kein wirksamer Begünstigter

Ein nicht-natürlicher Begünstigter ist benannt oder die Begünstigtenbestimmung ist unwirksam.

  1. 1Das genaue Begünstigtenformular und die maßgeblichen Dokumente lesen.
  2. 2Die Trust-Qualifikation und die Regeln zur Begünstigtenidentifikation prüfen.
  3. 3Einkommensteuer, Verfügungsbefugnis, gemeinnützige Zwecke, Nachlassabwicklung und Auszahlungszeitpunkt modellieren.

Recherche-RichtungErgebnisse bei Körperschaften und Auffangbegünstigten können erheblich voneinander abweichen; vor Maßnahmen Depot-Verwaltung und Fachleute hinzuziehen.

Das Szenario mit einem großen IRA erkunden
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Erfassung fortsetzen

Einen Ast in ein vollständiges Planungsbild überführen

Planung beginnen

Was ist Nachlassplanung?Letzter Wille und TestamentBegünstigtenbestimmungenVermögensvollmacht (Financial Power of Attorney)Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht für Gesundheitsfragen

Trusts

Widerruflicher Living TrustUnwiderruflicher TrustThird-Party Special Needs Trust für Dritte

Steuern

BundeserbschaftsteuerBundesschenkungsteuer und Form 709Generation-Skipping Transfer TaxEinkommensteuerliche Bemessungsgrundlage beim TodErbschaft- und Nachlasssteuern der Bundesstaaten

Verwaltung

Was ist Nachlassabwicklung (Probate)?Zeitplan der NachlassabwicklungAufgaben des TestamentsvollstreckersWas nach einem Todesfall zu tun istTestamentsvollstrecker, Treuhänder und Bevollmächtigte auswählen

Tools

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